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Der Rote Punkt

Die japanische Studentin Aki Onodera reist auf den Spuren ihrer Eltern von Tokio nach Deutschland. An einer Landstrasse soll sich ein Gedenkstein zum Andenken an Akis Familie befinden, die vor 18 Jahren tödlich verunglückt ist

Aki lernt die Familie Weber kennen, von der sie spontan als Gast
aufgenommen wird - Die Geschichte basiert auf  einer wahren Begebenheit.


Kinostart in Deutschland am 4. Juni 2009

82 min - s16mm digital intermediate auf cinemascope

Regie: Marie Miyayama

Produktion: Münchner Filmwerkstatt

Kritiken

Der Rote Punkt

(...) überzeugen die souverän komponierten atmosphärischen Breitwandbilder, wie auch die charismatische japanische Hauptakteurin.

Deutschland Radio Kultur


„Der rote Punkt“ beweist, dass die Verweigerung von Dramatik große Kunst sein kann“.

spiegel-online



(...) Prächtige, ausdrucksstarke Bilder, die die Leinwand ausfüllen, und eine anrührende Geschichte, deren Auflösung man bis zum Ende mitfiebert. Feinfühlig arrangiert...

in-münchen - der Filmtipp


„Ein Drama mit überzeugender Ästhetik“

Bayerischer Rundfunk


 

(...) Still, getragen, einfühlsam, melancholisch ist dieser Film geworden. Bemerkenswert die gute Kamera. Bemerkenswert das subtile, ganz das frühere tragische Geschehen spürbar machende Spiel der Japanerin Yuki Inomata.

Programmkino.de


 

(...) Das Picknick mit der toten Familie an der Unfallstelle, frühlingshaft heiter inszeniert, mit einer rauschhaft beschleunigten Kamera, ist eine wunderschöne Geisterszene, die allein den Besuch des Filmes lohnt.

Süddeutsche Zeitung

 

(...) Die prägnanten und klaren Bilder, die Kameramann Oliver Sachs gefunden hat, entsprechen der unaufdringlichen und geduldig beobachtenden Introspektion von „Der rote Punkt“.

Film Dienst


 

(...) Ein gelungenes und in Hof gleich dreifach, für Kamera, Schnitt und Musik ausgezeichnetes Debut ist Marie Miyayamas „Der Rote Punkt“...

Kameramann


 

(...) Mit einer ausgezeichneten Kameraführung von Oliver Sachs entstehen hier Bilder, die sich nachhaltig ins Gedächtnis einprägen und zusammen mit einigen auch inszenatorisch hervorragend komponierten Momenten eine sehr poetische Geschichte entfalten.

digitalvd.de


Der begehrte „Förderpreis Deutscher Film“ ging 2008 an den HFF-Abschlussfilm der Japanerin Marie Miyayama, die mit ihrem unaufgeregten und stilsicheren Drama „Der rote Punkt“ begeisterte.
(...) dabei versteht es der Film, die menschenleeren Weide- und Waldlandschaften des Allgäus in einem melancholischen Licht erstrahlen zu lassen, das die Stimmung der Geschichte hervorragend widerspiegelt.

(...) die langsame Erzählweise schafft so auch den nötigen Raum für den Zuschauer, damit dieser das Unausgesprochene in den künstlerisch ansprechenden Bildern erforschen kann...

Filmstarts.de


 

(...) So gelingen im Zusammenspiel mit der leisen Inszenierung und der ästhetisch aber unaufdringlich ins Bild gerückten Landschaft immer wieder Momente von stiller Poesie, die ohne Kitsch nahe gehen...

manifest – das filmmagazin


 

(...) Im Gegensatz zu Dörries rauen, dokumentarischen Stil erschafft der Film jedoch dazu noch traumhaft schöne Bilderpanoramen.

sneak-kino.de



(...) Der Film lebt vor allem durch die Sprache der Bilder, die Gestik und Mimik der Protagonisten und weniger durch Dialoge. Nonverbal werden so Emotionen und Situationen dargestellt, die durch die idyllische Landschaft des Allgäus noch verstärkt werden...

kino-zeit.de

 

(...) »Dass aber auch ernsthafte Themen bewegend in Szene gesetzt werden können, das zeigte in diesem Jahr in Hof die junge Absolventin der HFF München Marie Miyayama mit ihrem Erstling DER ROTE PUNKT, der auch den Förderpreis Deutscher Film völlig zu Recht gewann.«

Programmkino.de


»Schmales Budget, klare Vision: „Der Rote Punkt“ von Marie Miyayama hat mit ästhetischer Geschlossenheit die Jury in Hof begeistert – Lohn war der Förderpreis.«

Blickpunkt:Film


(...) „Der Film glänzt mit kunstvoll komponierten Bildern und einer eigenständigen Musik, die die Geschichte unterstützen, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Die Bildgestaltung von Oliver Sachs beschränkt sich auf wenige Bewegungen und zieht ihre Wirkung aus sorgfältigen Kadragen...

Trotz eines erkennbar schmalen Budgets gelingt es, auf der Bild- und Tonebene eine durchgehende wie überzeugende Ästhetik zu schaffen.

Im Gesamtbild ergibt sich eine kreative Ensembleleistung, bei der jede der Disziplinen mit aller Kraft die anderen unterstützt und zum harmonischen Gesamtbild beiträgt – Teamarbeit im besten Sinne."

Jury Internationale Hofer Filmtage


 

(...) „Der rote Punkt“ von Marie Miyayama, der heute im Passauer Metropolis-Kino das Internationale Filmfest Passau eröffnet, erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Reise in großartigen Bildern und beweist dabei seltenen Mut zur Stille...

Passauer Neue Presse

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