Bewusstseinsbildung über Geld
als kulturelles Gestaltungswerkzeug

Artikel

Film-Impulse

 

Gedanken in wenigen Minuten

Krisen-Impulse in Produktion

In Zusammenarbeit mit der Sunflower Foundation und dem Money Museum entsteht seit September 2019 eine Serie von Kurzportraits (2-4 Minuten) zum Thema „Krise“. Die teilweise sehr persönlichen Portraits erzählen von intimen Krisen, die oft in Zusammenhang mit Geld stehen. Trotz, oder gerade wegen der Vielfalt der Themen kristallisiert sich beim Betrachter ein tieferer gemeinsamer Kern heraus.

 

Portraits in Arbeit

Show More

Geld-Impulse

In Zusammenarbeit mit der Sunflower Foundation haben Lisa Oehler und Oliver Sachs einige Film-Impulse zum Thema Geld produziert.
Die meisten davon sind im Züricher Money Museum als Inspiration für Besucher und Workshop-Teilnehmer zu sehen.

 

Geld und Weiblichkeit

Diese sechs ein- bis zweiminütigen Kurzportraits sind im Frühjahr 2018 im Zuge der Schweizer Vollgeld-Initiative entstanden.
Alle sechs Portraits waren sehr besondere Gespräche, aus denen die wichtigesten Momente in diese wenigen Filmminuten destiliert sind. Oft waren es Gedanken oder Erkenntnisse, die in zu ersten Mal dem Moment des Gesprächst entstanden sind.

 
 
 

Kurzfilme

Bis zu zehn gestaltete Minuten

Im Gespräch mit Aldo Haesler

Die Aufnahmen für dieses Portrait des Soziologen und Wirtschaftsphilosophen Aldo Haesler sind im Oktober 2018 entstanden. Lisa Oehler und Oliver Sachs haben sich per Nachtzug auf die Reise nach Rumänien, die Wahlheimat Aldo Haeslers begeben und besuchten ihn für einige Tage in Constanța, einer Stadt am Schwarzen Meer, die durch ihre kommunistische Vergangenheit mit den deutlich sichtbaren Spuren des einziehenden Kapitalismus eine zu den Themen sehr passende Kulisse geboten hat.

 

»Der Kapitalismus ist eine zutiefst kreative, aber auch eine mörderische Kriegsmaschine.«
Aldo Haesler beschäftigt sich als Soziologe mit dem Verschwinden sozialer Bindungen der Gesellschaft (social isolation) und der Substitution dieser persönlichen Beziehungen durch Geldbeziehungen. Außerdem beschreibt er eine fortschreitende Prägung der menschlichen Denkformen durch die Charaktere des Geldes, besonders durch das Verschwinden des Geldes in seiner physischen Form als Bargeld. Für mich ist dies die soziologische Beschreibung der Grauen Herren und ihrer Denkformen.
Das etwa siebenminütige Portrait macht diese Fragestellungen greifbar.

Im Gespräch mit Eske Bockelmann

​In drei Drehtagen in Chemnitz im November und dreizehn (!) Schnittagen im März und April ist dieses Portrait des Philologen, Philosophen und Autoren Eske Bockelmann (Im Takt des Geldes) entstanden. Dabei haben sich nach 20 verschiedenen Schnittfassungen die komplexen Themen und Zusammenhänge aus dem zweieinhalbstündigen Gespräch mit Eske zu 10 Minuten verdichtet.
Die Aufnahmen von Chemnitz haben durch die sozialistische Geschichte der Stadt, aber auch durch die nationalistischen Ausschreitungen im Frühjahr 2018 einen inhaltlich sinnvollen Zusammenhang zu den Themen des Gesprächs hergestellt.

 

»Jeder ist Geldsubjekt und steht als Einzelner allen anderen gegenüber.«
Eske Bockelmann beschäftigt sich mit dem Umbruch des Zusammenlebens der gesamten Gesellschaft seit dem Aufkommen von Geld in seiner heutige Form im 16. Jahrhundert. Nach seinen Forschungen werden alle Teilnehmer einer Geldwirtschaft zu Geldsubjekten und sind dadurch gezwungen der Logik des Geldes zu folgen, was unausweichlich zu Konkurrenz, Gier und Vereinsamung, Gleichgültigkeit und Konflikten führt. Und das gilt für den Menschen als kleinste Einheit unter den Geldsubjekten ebenso wie für deren größte Einheit – den Nationalstaat.

 
 

Dokumentarfilme

Ohne Zeitdruck Inhalte vertiefen

40 Jahre Momo - Ein Märchen wird erwachsen

Michael Ende erzählt mit Momo eine Geschichte vom Verlust der Lebenszeit sowie der verlorenen Fähigkeit des gegenseitigen Zuhörens. Mit diesem Roman hat er bereits vor 40 Jahren eine treffende Beschreibung unserer heutigen gesellschaftlichen Situation geschaffen. Im Hintergrund der Erzählung stehen Endes wenig beachtete Überlegungen zum herrschenden Finanzsystem, die den Schriftsteller über Jahrzehnte hinweg tief beschäftigt haben.

 

Die Dokumentation 40 Jahre Momo - Ein Märchen wird erwachsen zeichnet ein Mosaik von Begegnungen mit Menschen aus dem engen Freundeskreis Michael Endes, die sein Schaffen und sein Anliegen kannten und die Quelle seiner Motivation beschreiben können.Wir treffen unter anderem Roman Hocke, Freund und langjähriger Lektor Michael Endes, Friedrich Hechelmann, Illustrator und enger Freund, den Ökonomen Werner Onken sowie weitere Weggefährten, die sich mit den übergreifenden Themen des Buches Momo, persönlich oder wissenschaftlich auseinandersetzen. Und wir treffen Michael Ende selbst, in einem bis jetzt in Deutschland unveröffentlichten Interview über den Einfluss von Geldsystemen auf Gesellschaft und Umwelt, das der Schriftsteller einem japanischen Filmteam zwei Jahre vor seinem Tod gab.

Interviews

Gedanken in ganzer Ausfühlichkeit

 
 

Charles Eisenstein

 

Redaktioneller Text in Bearbeitung

Die Gesamtlänge des Interviews beträgt ca. 29 Minuten.
Wer einzelne Antworten auf spezifische Fragen ansehen möchte, findet diese auf Monneta.org.

Bernard Lietaer

 

Redaktioneller Text in Bearbeitung

 

Die Gesamtlänge des Interviews beträgt ca. 1 Stunde.
Wer einzelne Antworten auf spezifische Fragen ansehen möchte, findet diese auf Monneta.org.

© 2020 Oliver Sachs