10. bis 13. Klasse

»Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war: Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig.«


Aus Momo von Michael Ende

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Projektwoche

Wie können wir eine schönere lebensfreundliche Welt kreieren?
Die Art und Weise unseres Wirtschaftens spielt dabei eine besonders große Rolle. Eine anders gedachte Wirtschaft ist also ein Thema, das jeden angeht, der unseren Planeten und unsere Gesellschaft lebenswert erhalten möchte.

Es erwarten uns fünf erlebnisreiche und spannende Tage mit der Einladung, Wirtschaftsformen und ihre systemischen Grundlagen spielerisch kennenzulernen, unser gesellschaftliches und ökonomisches Miteinander neu zu denken und zugleich Veränderungs- und Wachstumspotenziale in uns selbst zu entdecken.

 

Durch Michael Endes Roman Momo erfahren wir von Verknüpfungen zwischen Geldschöpfung, Wachstumsdruck, unserer Wahrnehmung von Zeit und unserer schwindenden Fähigkeit mit ganzer Aufmerksamkeit zuzuhören. Wir erforschen das gängige Menschenbild der Wirtschaftswissenschaften - den Homo Oeconomicus und wir lernen Momos Form des Zuhörens kennen.

Mit diesem Zuhören verknüpfte Dialog- und Entscheidungsmethoden werden wir bereits im Wirtschaft anders denken - Spiel praktisch anwenden. In diesem Rollenspiel setzen wir uns mit Markt- und Planwirtschaft auseinander und lernen außerdem eine utopisch-solidarische Wirtschaftsform kennen - die Assoziative Wirtschaft.

 

Zusammen mit Neo, Morpheus, Trinity und den Agenten aus dem Kultfilm Matrix machen wir außerdem spannende Ausflüge in die Welt von Hochfrequenzhandel, Big Data und künstlicher Intelligenz.

 

Wir gestalten die Wirtschaft-Anders-Denken-Tage empathisch, partizipativ und interaktiv. So erlaubt auch die Herangehensweise dieser Thementage einen kleinen Vorgeschmack auf eine zukunftsfähige und lustvoll-erfüllende Wirtschafts- und Lebensweise der Menschheit.

Fünf Tage für Schüler*innen der 11. bis 13. Klasse

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Eine erlebnisreiche Woche

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Oliver Sachs

Autor, Regisseur und Kameramann für Dokumentarfilm, Fiktion, Werbung & Imagefilm, Lehrbeauftragter für Kommunikationsstrategie und Imagefilm an der Universität Eichstätt
Initiator des Medien- und Bildungsprojektes morpheus.

Die Kraft der Erzählung spielt für mich als Filmemacher schon immer eine zentrale Rolle. Ich glaube, dass dieser Form der Kommunikation großes Veränderungspotenzial innewohnt. Außerdem sind für mich tiefes Zuhören und kollektive Weisheit kraftvolle transformative Werkzeuge, die in allen meinen Tätigkeiten eine tragende Rolle spielen.

Mit dem Bildungsprojekt morpheus fokussiere ich seit 2011 als Medienschaffender und Seminargestalter auf die Bewusstseinsbildung über das gesellschaftsgestaltende Potential von Geldsystemen.
 

Eva Bdzochova

Sozialpädagogin mit Schwerpunkt interkulturelle Kommunikation, interkulturelle Kompetenzen und Krisenintervention.

Durch meine Arbeit in der Flüchtlings- und Migrationsberatung erlebe ich seit vielen Jahren hautnah persönliche Schicksale und versuche zu verstehen, warum Menschen ihr Leben riskieren, um ihre Heimat zu verlassen. Auf der Suche nach systemischen Ursachen und Zusammenhängen, lohnt sich meines Erachtens ein Blick auf unser globales Wirtschafts- und Finanzwesen. Zugleich verstehe ich tiefes Zuhören, Verbundenheit und Mitgefühl als Kernkompetenzen für eine zukunftsfähige Lebensweise auf unserem Planeten.


 

Rupert Bader

Unabhängiger Vermögensverwalter im Bereich nachhaltige Vermögensverwaltung
Repräsentant des Forum Fließendes Geld in der Lokalen Agenda 21 in Augsburg
Vorstand von Oeconomia Augustana e.V.

Ich war über 20 Jahre für eine Großbank tätig und habe später eine Privatbank in Deutschland mit aufgebaut.  In dieser beruflichen Laufbahn musste ich jedoch immer wieder wahrnehmen, dass ich meine persönlichen Werte weder beruflich noch gesellschaftlich leben konnte.
Mit dieser Erkenntnis bin ich neue Wege gegangen.
Heute forsche ich in meinem ehrenamtlichen Engagement nach Lösungen, wie Geld den Menschen dienen kann. Ich verstehe Geld als soziales Gestaltungsmittel, das gesellschaftliche Werte fördern kann und unseren nachhaltigen Entwicklungsprozess beschleunigt.
 

Dr. Klaus Weißinger

Waldorflehrer in Ismaning b. München (Deutsch und Geographie), Autor, Startup ediagramme, Initiator des Ismaninger „FAUST-Festivals“, Mitbegründer von “Wirtschaft anders denken” und Entwicklung des “Wad-Spiels”.

Seit 2000 beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema, wie wirtschaftliche Themen in den Unterricht einfließen können. Dabei interessieren mich auch speziell kreativ-kommunikative Formen (vor allem Rollenspiele), woraus schließlich das “Wad-Spiel” entstand - ein Gruppenspiel, in welchem auf der einen Seite die grundlegenden Wirtschaftsformen gespielt und am eigenen Leib erlebt werden können, auf der anderen Seite auch die (kritische) Reflexion darüber nicht zu kurz kommt.

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Mitwirkende

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Medienmosaik

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Workshops

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Projekte

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Wozu
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