Bewusstseinsbildung über Geld
als kulturelles Gestaltungswerkzeug

Projekte für eine Metamorphose
der Gesellschaft

Begegnungsräume zur Überwindung
des gesellschaftlichen Geld-Traumas

 

Wozu morpheus?

Medien und Bildung für nachhaltige Entwicklung

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Mai 2008 - Erlangen

Ich stehe in der lichtdurchfluteten Empfangshalle eines französischen Atomkonzerns. Heute ist der erste von drei Drehtagen für einen aufwendigen Imagefilm der Firma. Ein Drehtag kostet 70.000 Euro. Ich vermute das Gesamtbudget ist sechsstellig.


Nach der Empfehlung meines Coaches bemühe ich mich seit einigen Monaten um Aufträge in der Werbung. Die höheren Honorare sollen mir neben der Finanzierung der Familie noch finanziellen Freiraum für sinnvolle Projekte schaffen. Tatsächlich hat sich mein Tagessatz in letzter Zeit fast verdreifacht. Aber jetzt gerade sind meine Gedanken abgelenkt: „Wenn ich es nicht mache, dann macht es jemand anderes“, geht mir durch den Kopf und „wie weit werde ich noch gehen?“ Solche Fragen stören meine Aufmerksamkeit für die Arbeitsabläufe in letzter Zeit immer öfter. Ich zwinge meinen Geist zurück zu meinen Aufgaben am Set.

Abends bin ich müde und für die Familie nicht ansprechbar.

 

Einige Wochen später sehe ich den Film Der Schein trügt - Eine Expedition in die Rätsel des Geldes von Claus Strigel, der mich nicht mehr loslässt. In den Monaten danach beginne ich Zusammenhänge zu begreifen und zu ahnen, dass mich das Thema Geld noch sehr lange beschäftigen wird.
 

 

Was ist morpheus?

Medien und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Hintergrund


Die Konstruktion des augenblicklich weltweit vorherrschenden Geldwesens ist für erhebliche Vermögenskonzentration und zugleich für existentielle Armut verantwortlich. Es entsteht eine Hierarchisierung der Gesellschaft, eine Zunahme von Abhängigkeitsverhältnissen und Konkurrenzdruck. Die Lebensrealitäten unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen driften auseinander und damit schwindet das gegenseitige Verständnis für die Herausforderungen und Probleme der jeweils anderen Seite.

Zugleich verursacht unser Geldwesen in seiner derzeitigen Form einen massiven wirtschaftlichen Wachstumsdruck. Wir erleben eine Monetarisierung und Entfremdung innerhalb aller Lebensbereiche, eine Ausbeutung von Natur und Mensch und eine Erschöpfung der Gift- und Abfallaufnahmekapazität der Erde.

morpheus produziert Medienbeiträge
und stellt anwendbare Konzepte für nachhaltige kulturelle Bildung bereit.

 

morpheus-Seminare, -Medien und -Projekte laden Zuschauer und Teilnehmer ein, sich durch persönliche Erzählungen und mit literarischen Figuren auf Reisen zu begeben.


Erzählungen ermöglichen uns einen emotionalen und allgemeinverständlichen Zugang zu komplexen ökonomischen, sozialen und ökologischen Fragen. Sie bilden die Grundlage für die Betrachtung unserer ökonomischen Strukturen und ihren Einfluss auf gesellschaftliche Kommunikationsgewohnheiten, auf zwischenmenschliche Beziehungen und auf unsere Beziehung zur Natur.

 

morpheus betrachtet zwischenmenschliche Kommunikation und Geld als kraftvolle gesellschaftsgestaltende Werkzeuge und fördert deren bewusste Gestaltung.

 

Ziel der langfristig angelegten Medien- und Bildungsarbeit ist, entfremdenden Einflüssen unserer derzeitigen ökonomischen Strukturen mit empathischen Begegnungsräumen und innovativen Kommunikationsmodellen bzw. Arbeitsmethoden entgegenzuwirken und dabei zugleich das gesellschaftliche Bewusstsein über Auswirkungen und über Gestaltungsmöglichkeiten des Geldwesens zu vertiefen.

Haben wir als Gesellschaft den weitreichenden Einfluss des Geldwesens einmal bewusst wahrgenommen, dann können wir Geld als kulturelles Werkzeug begreifen. Mit diesem Bewusstsein können wir uns aufmachen, das Geldwesen aus einer neuen Haltung heraus zu gestalten, um seine enormen Kräfte für eine lebenswerte Zukunft zu entfalten.

 

morpheus-Konzept

Medien und Bildung für nachhaltige Entwicklung

Konzept
morpheus - Medien und Bildung
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© 2020 Oliver Sachs